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Fotogalerie: Philippinen - Cebu - Februar 2008

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Mabuhay ! Willkommen in Cebu auf den Philippinen.
Die oeffentlichen Verkehrsmittel sind Motorraeder mit Seitenwagen und die farbenfrohen Busse.
Schaut man nach oben, scheint ueber die gesamte Stadt ein Kabelsalat zu fuehren. Keine Ahnung, wie die Stadtwerke ihre Abrechnungen machen.
Stadtimpressionen
Rund um den Osmania-Circle in Cebu-City. Hier kann man herrlich shoppen, vorallem moderne Kleidung und Schuhe sind echt preiswert, in riesiger Auswahl und unseren Groessen vorhanden - kein Vergleich zu China. Cebu hat viele schoene Kirchen. Die Kirche Iglesia ni Cristo konnten wir leider nur von aussen besichtigen, sie war geschlossen.
An der Friedhofsmauer entlang gibt es mehrere "Geschaefte" die Grabplatten anfertigen. So richtig wohlgefuehlt haben wir uns auf den Strassen nicht und sind deshalb auch meistens mit dem Taxi gefahren.
Den ersten Tag am Strand konnten wir den Sonnenuntergang beobachten.
Michael - ein Philippino hat uns dann mit gekuehltem Bier und einem leckeren Muschel-Abendessen versorgt.
Die philippinischen Frauen haben den ganzen Abend am Strand Karaoke gesungen und getanzt. Es war ein wunderschoener Abend, da sie wie die meisten Philippinos eine begnadete Stimme haben.
Unseren Hotelpool nutzten wir vorallem morgens vor dem Fruehstueck. Das lokale Bier war Red Horse und San Miguel.
Einen Tag machten wir einen Ausflug mit dem Mietwagen zum Bursay-Hill. Hier hat man einen weiten Blick ueber Cebu-City und Mactan.
Danach besuchten wir noch die Gedenkstaette von Lapulapu, der 1521 den spanischen Eroberer Magellan toetete. Rechts werden kleine Fische auf dem Dach getrocknet.
Viele Menschen leben in Holz- oder Wellblechhuetten. Am Zipfel der Insel Mactan hofften wir auf einen weiten Blick aufs Meer. Aber weit gefehlt. Wir fuhren durch eine voellig verarmte Gegend, in der man im Auto lieber die Tueren von innen verschliesst. In diesem Armenviertel fuhren wir an zwei abgeriegelten Nobelhotels vorbei und ich fragte mich, was wohl die gutbetuchten Hotelgaeste auf der Ueberfahrt vom Flughafen fuer ein Gefuehl haben. Das Meer sahen wir jedenfalls an der Stelle nicht.
Den vorletzten Tag hatten wir ueber Michael ein Boot angeheuert. Als ich das Boot sah, bereute ich unseren Mut, uns diesem Seeraeubervolk auszuliefern. Der Bootsfuehrer musste erstmal das Wasser aus dem Boot schoepfen. Ich troestete mich damit, dass es hoffentlich am Regen der vergangenen Nacht lag. Am Stand der Einheimischen vorbei ging es hinaus aufs Meer. Als dann doch ziemlicher Seegang war und auf den groesseren Booten die Japaner alle Schwimmwesten trugen, wurde mir noch mulmiger. Aber ich beruhigte mich damit, dass ich ja schwimmen kann und das Wasser nicht so kalt ist, wie beim Titanic-Untergang.
Wir wollten zu mehreren Inseln fahren und Michael hatte frisches Meeresgetier eingekauft, was wir auf einer der Inseln zubereiten wollten. Wir steuerten die erste kleine Insel mit weissem Sandstrand an.
Hier gab es einen Verkaufsstand mit den tollsten Meeresfruechten und es gab mehrere Grill- und Essplaetze. Natuerlich wurde man fuer alles reichlich zur Kasse gebeten und die Preise fuer die Seetierchen waren echt unverschaemt. Aber Michael hatte fuer alles gesorgt und so mussten wir nur fuer die Grillnutzung und natuerlich den Insel-Eintritt und die Toilette bezahlen. Gegessen haben wir auf unserem Boot. Das war echt gemuetlich. Da Michael die bestellten Getraenke nicht besorgt hatte, waren wir froh eine gut gekuehlte Flasche Sekt und zwei Glaeser mitgebracht zu haben. Michael entweihte dann noch das edle Getraenk, als er zum Kosten den Boden einer Plastikflasche abschnitt und als Becher benutzte.
So nach und nach kam ein Boot nach dem anderen, meistens Japaner. Ich sah mich noch ein bisschen auf der kleinen Insel um, auf der es sogar eine Grundschule gibt.
Danach ging es zur naechsten Insel weiter. Nach einer Flasche Sekt und dem Wissen, dass es hier noch mehr Touristen gibt und wir weder veschleppt noch ausgeraubt werden, konnte ich die weitere Fahrt relativ locker angehen und die Angst, diesem Seeraeubervolk zu sehr vertraut zu haben, legte sich.
Waehrend wir vor der naechsten Insel schnorchelten (ich hab einen richtig grossen Seestern gesehen), machte die Crew Mittagsschlaf. Man achte bitte auf die vornuebergebeugte Schlafstellung des Bootsjungen in blau. Als wir dann wieder wohlbehalten auf Mactan Island anlegten, schaemte ich mich meiner misstrauischen Gedanken vom Morgen (Schlagzeile in der ChinaDaily: "In China lebende Deutsche auf den Philippinen vermisst"  :-))

Es war ein herrlich erholsamer Urlaub. Wir sind der Kaelte Chinas und dem Trubel des chinesischen Neujahrsfestes entflohen und haben ein sehr freundliches Volk in einem sehr armen Land kennengelernt.

Hier geht's zur Reisebericht "Philippinen"

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