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   Frank und Paulina zu Besuch 30.09. – 06.10.2006

Frank und Paulina am Pearlriver

Waehrend es fuer Paulina die erste China-Reise war, hatte Frank die Studienreise nach Shanghai und Peking 1999 organisiert, auf der wir drei uns kennengelernt hatten. Er war also schon etwas "vorgewarnt".

Hotpot-Essen in unserer FoodstreetBetriebsrundgang MRC (ED)Sonntag:   Wer in China einreist und bei Privatpersonen uebernachtet, muss sich innerhalb von 24 h polizeilich melden. Also sind wir nach Panyu zur Polizeistation. Nachdem ein englisch sprechender Beamter herbeigerufen war, man uns mehrmals erfrischendes Wasser gereicht hatte, viele Telefongespraeche gefuehrt waren, wurden wir aufgefordert mit unserem Auto dem Polizeiauto zu folgen. So ging es mit Polizeieskorte zu einer kleinen Polizeiwache in der Naehe unseres Wohngebietes. Die Beamten dort wollten uns aber auch nicht. Wir wurden dann in eine Schalterhalle gebracht, wo man die Ausweise beantragt, um in unser bewachtes Wohngebiet rein zu kommen. Wer haette das gedacht, dass die polizeiliche Anmeldung damit erledigt war. Also, alle Formulare ausgefuellt. Keiner Passbilder? Dann gibt es keinen Ausweis! Dabei spielt keine Rolle, ob der Ausweis fuer eine Woche oder 3 Jahre gilt. OK, also sind wir um die Ecke zum Fotografen. Dass Sonntag war, ist in China kein Problem. Da wir keine 3 Stunden warten wollten, zahlten wir Wucherpreise und hatten die Passfotos in 15 min. Nachdem wir uns an mehreren Schaltern angestellt hatten, war dann irgendwann alles erledigt und es war abend. Wir haben dann noch einen Rundgang in unserer Firma gemacht und gingen anschliessend in die Foodstreet zum Hotpot-Essen.Safaripark Guangzhou Frank und ich

Fotografin Paulina in PanyuMontag: Wir hatten Samstag gearbeitet und jetzt eine knappe Woche frei, da es zum Jahrestag der Volksrepublik drei Feiertage gibt. Allerdings konnte nur ich das woertlich nehmen, Jens musste auf Arbeit. Das hiess, wie hatten keinen Chauffeur. Und das war gut so, denn bisher war ich noch nie mit dem Bus oder dem Taxi gefahren. Und mit den beiden an meiner Seite war das die Gelegenheit, oeffentliche Verkehrsmittel auszutesten. Also sind wir nach Panyu. Paulina hat alles im Bild festgehalten. Nach einer kurzen Stippvisite im Friendship-Store sind wir mit dem Taxi in den Safari-Park Guangzhou - einem Tierpark, den man vorallem mit Kindern unbedingt besuchen sollte.

Safaripark Guangzhou KoalabaerSafaripark Guangzhou FlamingoSafaripark GuangzhouSafaripark Guangzhou PapageiSafaripark Guangzhou Elephantenbaby

Dienstag/Mittwoch: Zwei Tage waren wir im Zentrum von Guangzhou. Es war einfach schoen, das Alltagsleben zu beobachten, ein paar Sehenswuerdigkeiten zu besichtigen und sich vom geselligen Treiben in den Parks inspirieren zu lassen.

Dankgebete Guangzhou Temple Paulina -Pearlriver-Promenade GuangzhouBlumenbeet vorm People's Park GuangzhouPaulina - Wasserspiele Bejingroad GuangzhouPaulina und Frank Bejingroad Guangzhou

Donnerstag: Hongkong stand auf dem Plan. Fuer uns sollte es auch der erste Besuch dieser Weltstadt werden. Wir fuhren mit dem Bus zum Nansha-Port und dann durch das Pearlriver-Delta mit einer superschnellen Faehre nach Hongkong. Wie am ersten Tag sollte auch hier der behoerdliche Teil fast den Hauptteil der Zeit beanspruchen. Ausser Frank waren wir alle drei durch die Passkontrolle - denn Hongkong gilt auch nachdem es seit 1997 wieder zu China gehoert- als Ausland.

An dieser Stelle gleich mal der Hinweis an unsere weiteren Besucher: Bitte ein Visa beantragen, was die zweimalige Einreise nach China erlaubt. Ansonsten wird man nach einem Hongkong-Besuch nicht wieder "reingelassen".

Man hatte uns per Fernmessung die Koerpertemparatur bestimmt und nun warteten wir auf Frank. Man hatte ihn rausgefischt, da er fuer das "F" (female=weiblich) in seinem Pass einfach zu maennlich aussah. Mein Gott, was die alles merken. Der Beamte war aber sehr nett und sah ein, dass man den Pass an die Fakten anpassen musste und nicht umgekehrt. Aber so einfach wollte er dann die Schlamperei der Ausstellungsbehoerde nicht auf sich beruhen lassen. Fuer die Heimreise nach Polen sollte der Pass noch seine Gueltigkeit behalten, aber nicht laenger. Dieses behoerdliche Papier nahm dann doch noch einige Zeit in Anspruch in der Frank irgendwo mit dem Beamten veschwunden war und wir warteten. Während dieser Zeit konnten uns nicht verkneifen, Paulina zu sagen, dass wir schließlich in China sind und solche Schlampereien nicht geduldet werden und da alles seine Ordnung haben muss, wird Frank jetzt sicher erst einmal untersucht. Dann hatte er auch noch Paulinas Handtasche umhaengen, was als weiteres Indiz zur Bestimmung des Geschlechts gewertet wird. Er wird mit Sicherheit als Maedchen zurueckkehren. Naja, so schlimm ging es dann doch nicht aus, wir hatten unseren Spass, aber eine Menge Zeit verloren. Es war nach 12 und die letzte Faehre zurueck ging 15.30 Uhr. Also rein ins Gewuehl. Nachdem wir jedem indisch aussehenden Rolex-Strassen-Nepper eine Absage erteilt hatten, konnten Jens und ich nicht widerstehen, eine neue Kamera fuer mich zu kaufen, da meine 2 Tage vorher den Geist aufgegeben hatte. Natuerlich dauerte die Fachberatung seine Zeit, so dass wir zwei Paerchen uns dann erst einmal trennten.

Als wir die tolle Kamera gekauft hatten, mussten wir unsere Errungenschaft mit mehreren Glaesern Champagner in einer Bar begiessen. Danach sind wir dann zur Faehre gerannt, es war schon nach drei. In jedem Fall haben wir uns fuer unseren naechsten Hongkong-Besuch ein bisschen mehr vorgenommen.

HongkongHongkong von der Faehre ausHongkong

Freitag: Frank und Paulina mussten schon wieder heim und die Zeit war viel zu kurz.

Zur Uebersicht 'Ausfluege und Events'

 

 

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