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Sued-West-Australien 2008      

03. - 19. Oktober 2008

Our route

Mit meiner Schwester Antje will ich die suedwestlichste Ecke des fuenften Kontinentes kennenlernen und gleichzeitig wollen wir Bjoern -ihren Sohn, der seit 11 Monaten in Australien lebt- besuchen. Fuer uns beide ist es die erste Australienreise.

1. Tag - Freitag 03.10.2008          HONGKONG - SYDNEY

Von Panyu aus starten wir morgens mit dem Bus nach Hongkong. Etwas nervig bei der Reise mit dem Bus ist immer das Aus- und Einsteigen mit dem gesamten Gepaeck an der Grenze. Zuerst die chinesische Ausreise, dann kurze Weiterfahrt und wieder raus zur Einreise nach Hongkong. An der Grenze in Shenzhen warten Menschenmassen und dank eines Aufklebers am Revers wird man auch wieder in den richtigen Bus verfrachtet. Fast 4 h dauert heute die Fahrt aufgrund der langen Wartezeiten an den Grenzen. Ich gehe zum naechsten Taxi und laufe weiter mit dem Kommentar "schon besetzt". Meine Schwester macht mich darauf aufmerksam, dass da doch nur der Taxi-Fahrer drin sitzt. Hm, erste Einstimmung auf den Linksverkehr, der auch in Australien vorherrscht.

Wir koennen an der Airport-Express-Station in Kowloon einchecken. Ohne Gepaeck koennen wir noch ein bisschen die NATHAN-ROAD entlang bummeln, um am spaeten Nachmittag nach Lantau-Island zum Flughafen zu fahren. Wir fliegen einen Riesenumweg ueber Sydney, obwohl unser Zielort Perth auf der Landkarte senkrecht unter Hongkong liegt. Aber bei fast 400 EUR Ersparnis pro Person nehmen wir diesen geteilten Flug und die Wartezeit in Sydney gern in Kauf.

2. Tag - Samstag 04.10.2008      SYDNEY-PERTH

Auf dem Flughafen in Sydney nimmt mir eine Uniformierte meinen Einreisezettel aus der Hand und studiert ihn ausgiebig. Soso ... Zielort Perth, Albany .. was ich dort will ... ob ich verheiratet bin ... wo mein Ehemann ist ... ob ich vielleicht Arbeit suche? Halloooooooooo - ich will Urlaub machen!

Am fruehen Nachmittag kommen wir in Perth an. Nur kurz mussten wir in Sydney zeitlich umdenken, denn Perth und Hongkong liegen in der gleichen Zeitzone. Bjoern holt uns ab und mit seinem Van geht es zur Wicked-Camper-Station, um unseren Hippie-Van, den wir fuer die naechsten 10 Tage gemietet haben, abzuholen.

GEISHA-unser Hippie-Van fuer 10 TageDa wir ausserhalb der Geschaeftszeiten ankommen, steht die GEISHA (so heisst unser Hippie-Van) abholbereit am Strassenrand und der Schluessel ist im gegenueberliegenden Motel deponiert. Der erste Eindruck: nicht besonders sauber und komfortabel, aber akzeptabel. Nicht akzeptabel war das Fehlen folgender Utensilien: Kocher, Gefriebox, Toepfe, Besteck, Bettzeug und Klappstuhl. Beim Anruf der Wicked-Hotline erfahren wir vom Band, dass ab Montag 9.00 Uhr wieder jemand ein offenes Ohr fuer uns hat. Da wollen wir aber schon sonst wo sein.

Wir werden wuerfeln muessen, wer die GEISHA im Linksverkehr aus Perth rausmanoevriert. Bammel haben wir beide. Antje ist dann die Mutigere, denn ich kann mich aufgrund meiner fehlenden Fahrpraxis der letzten zwei Jahre in China herausreden. Statt zu blinken, geht zwar immer nur der Scheibenwischer an und Schalten mit der linken Hand funktioniert auch nicht blind, aber mit Bjoern als Vordermann meistert sie die vielen Kreisverkehre fast spielend.

Der erste Weg fuehrt uns in den Supermarkt, um Verpflegung, Plastikbesteck und -geschirr und ein Bettlaken zu kaufen. Die Suche nach Wein bleibt erfolglos. Alkohol gibt es in Australien nur in seperaten Bottle-Shops, wo wir noch eine 4l-Box Shiraz kaufen. Danach lotst uns Bjoern -jetzt darf ich fahren- auf einen einsamen Parkplatz am Scarborough Beach im Norden von Perth

Mit unserer Rotwein-Box gehen wir noch an den Strand, lauschen den Wellen und freuen uns - wir sind in Australien!                                                                                                                                                                                        >>Photos des 2.Tages

3. Tag - Sonntag 05.10.2008      PERTH - MANDURAH -BUSSELTON - DUNSBOROUGH - 390 km3. day 20081005 Ich weiss nicht, wieviel Grad diese Nacht waren, jedenfalls war es saukalt unter unseren duennen Fliesdecken. Wir wecken gegen sieben auf und die Sonne strahlt. Der Parkplatz ist voller Autos - Suerfer scheinen Fruehaufsteher zu sein. Ohne einen Kocher und einen Topf muessen wir warten bis Bjoern uns mit heissem Wasser versorgt und es Kaffee gibt. Am Strand herrscht reges Treiben und schwarze Froschmaenner versuchen ihr Koennen auf ihren Suerfbrettern.

Wir starten unsere Tour Richtung Sueden, erster Stopp MANDURAH. Wir besuchen den Yachthafen und fahren weiter nach BUSSELTON. Unterwegs ueberall Wiesen mit wilden Calas, ich bin begeistert, hab so was noch nie gesehen. Bjoern weiss, wo man Kaengurus beobachten kann. Auf einer Wiese in DUNSBOROUGH sehen wir unsere ersten Kaengurus. Eine nette Farmersfrau fuehrt uns auf ihr Grundstueck und so koennen wir noch etwas naeher heran. Auf dem angrenzenden Teich schwimmen die beruehmten Perther schwarzen Schwaene.

Busselton-JettyWir fahren zum Busselton-Jetty, dem fast 2 km langen Holz-Pier und wollen Tintenfische angeln. Die Sonne geht unter und der lange Steg ist jetzt ohne Gebuehr begehbar. Ein Krabbenfischer hat mehr Glueck als wir, denn wir gehen leer aus und muessen unser geplantes Abendessen umdisponieren. Wir fahren zum Meelup-Beach um dort zu uebernachten. Auf dem Parkplatz direkt am Meer hatte ich meine zweite Kaenguru-Begegnung, als ich gerade hinterm Busch hockte. Taps, Taps, Taps - kam es direkt auf mich zu. In Panik stuerzte ich zurueck zum Auto. Antje konnte nur lachen und Bjoern den Kopf schuetteln.                                     >>Photos des 3.Tages

4. Tag - Montag 06.10.2008      DUNSBOROUGH - MARGARET RIVER - 139 km 4. day 20081006

Fruehstueck am Meelup BeachDie Nacht war wieder eisig. Von der Sonne und dem Meeresrauschen geweckt, stehe ich bereits um sechs auf. Fuer den Sonnenaufgang zwar eine halbe Stunde zu spaet, aber mich erwartet ein herrlicher Morgen und ich ziehe mit meinem Fotoapparat los, die Idylle um den Strand herum zu erkunden. Im angrenzenden Waeldchen begegne ich wieder einem Kaenguru und mittlerweile gewoehnt man sich daran. Ich sehe im Meer ein U-Boot und eine Fontaene aufsteigen. Juhu, ich hab meinen ersten Wal gesehen!

Nach einem traumhaften Fruehstueck fahren wir zum Point Picquet, wo die Wal-Zaehler sitzen, die jeden vorbeiziehenden Wal registrieren. Im Vormonat wurden 144 gesichtet. Wir fahren zur Bunker Bay und anschliessend zum Cape Naturaliste Lighthouse und zum Sugar Loaf Rock. Bis nach AUGUSTA erstreckt sich von hier aus der Leeuwin Nationalpark und ueberall bluehen die Buesche und Straeucher, es ist eine Pracht.

Gracetown Tragedy MemorialBei YALLINGUP haben die Wellen des indischen Ozeans vor Millionen von Jahren die "Canal Rocks" geschaffen. Dabei hat sich das Wasser den Weg durch den Granit gebahnt und ein Netz aus Kanaelen in die Felsen geformt.

Wir fahren weiter nach GRACETOWN, wo an einer Gedenkstaette der neun Opfer der Tragoedie von 1996 erinnert. 2000 t Felsgestein stuerzten auf am Strand sitzende ZuschaueGrass Treer eines Surf-Wettkampfes herab und begruben sie unter sich. Bjoern faehrt nach Margaret River zum Waschsalon und wir streifen noch ein bisschen durch die herrlich bluehende Natur.

Auf dem Weg nach MARGARET RIVER -der Weinstadt- sieht man ueberall Weinfelder, Schaf- und Rinderweiden. Die Grasbaeume und bluehenden Straeucher am Wegesrand sind eine Augenweide. Ein herrliches Fleckchen Erde. In Margaret River kaufen wir noch einmal Vorraete ein, flanieren durchs Staedtchen und kaufen Souveniers. Bjoern weiss am Surfers Point kann man einen tollen Sonnenuntergang erleben. Das wissen auch andere und wir sind das erstemal am Meer nicht allein. Nachdem wir uns einen Schlafplatz im Wald gesucht haben, lassen wir bei einen Glas Margaret-River-Rotwein den Abend im Pub ausklingen.   

>>Photos des 4.Tages

5. Tag - Dienstag 07.10.2008      MARGARET RIVER - PEMPERTON  - 278 km 5.day 2008107

Zum ersten mal haben wir nachts nicht gefroren, da Bjoern uns seine Daunendecke ueberlassen hat und wir auch nicht direkt am Meer uebernachtet haben. Nach dem Fruehstueck im Wald brechen wir auf zum Redgate Beach Muscheln suchen.

Wild Flowers around the exit of Mammoth CaveEs ist ein herrlicher Tag und hier in der Naehe gibt es eine Menge Hoehlen. Wir entscheiden uns fuer die Mammoth Cave (19 AU$ p.P.) und ich bin eher enttaeuscht. Wer einige Hoehlen in China besucht hat, die mit Licht- und Schatteneffekten, Wasserspiegelung und farblicher Beleuchtungskunst einer Zauberwelt gleichen, steht hier eher der natuerlichen Einfachheit der Stalagmiten und Stalagtiten gegenueber. Aber ich bin eh kein Hoehlen-Fan. Da gefaellt mir die Zauberwelt der wilden Blumen und bluehenden Buesche am Ausgang der Hoehle schon Hamalin Baybesser.

Am Hamelin Bay, einem riesig grossen einsamen Puderzuckerstrand, machen wir Kaffeepause, testen die Wassertemperatur und verwerfen unser Vorhaben, endlich mal Schwimmen zu gehen. Stattdessen finden wir allerhand interessante Dinge am Strand und zwischen den Felsen und geniessen die herrlich klare Luft.

 

Italienischer Abend mit Spaghetti und Rotwein Auf dem Weg nach PEMPERTON liegen immer wieder ueberfahrene Kaengurus am Strassenrand. Die beruehmten Hinweisschilder, die jeder kennt, gibt es also nicht umsonst. In dieser Kleinstadt haben wir endlich wieder einmal ein Mobilfunk-Netz, und so koennen wir meinem Enkenl Simon in Deutschland wenigstens zu seinem 1. Geburtstag gratulieren. Es wird bereits dunkel und so fahren wir weiter ein Plaetzchen fuer die Nacht zu suchen. 25 km vor Walpole werden wir fuendig und koennen unseren italienischen Abend (es gibt Spaghetti) auf einem Parkplatz am Strassenrand unter Baeumen verbringen.

>Photos des 5.Tages

6. Tag - Mittwoch 08.10.2008      Walpole - Denmark  - 131 km

Ich stehe halb sieben auf und schau mich erstmal um, wie die Umgebung unseres Schlafplatzes bei Tageslicht aussieht. Beim Fruehstueck sage ich Bjoern, er soll mir mal einen Eukalyptusbaum zeigen, wenn er irgendwo einen sieht. Er kann nur mit den Augen rollen - wir sind umgeben nur von Eukalyptus-Baeumen! OK, aber woher soll ich das wissen. Festes Tagesziel fuer heute: Duschen - irgendwo - und hoffentlich mit warmem Wasser!

Valley of the giants: Tree Top Walk through the tingle forestAber erstmal fahren wir Richtung NORNALUP zum Tal der Riesenbaeume -  Valley of the Giants.  Der Tree Top Walk ist eine 600 m lange und bis 40 m hohe Stegkonstruktion, auf der man durch die Baumwipfel der Red Tingle spazieren kann. Das ist eine Eukalypme and a gigantic old Tingle Treetusart, die bis zu 400 Jahre alt wird, deren Stamm bis 16 m Umfang und eine Hoehe von 60 m erreichen kann. Aus der Perspektive bekommt man einen ganz neuen Eindruck auf die Gestalt und den Klang eines Waldes.

Aber auch von unten betrachtet machen die Baumriesen einen maechtigen Eindruck.

Beach of Conspicuous CliffAn Rinder- und Schafherden vorbei fahren wir weiter zum Conspicuous Cliff. Die vorueberziehende Landschaft wirkt so herrlich beruhigend und friedlich.Light Beach Denmark

Am wie immer vereinsamten Strand gab es mal richtig hohe Wellen und ein Angler hat einen riesigen Lachs gefangen. In Denmark gehen wir einkaufen. Heute abend gibt es Steak und Kartoffelsalat.

Am Light-Beach schlagen wir unser Lager auf und koennen noch einem Akkord-Angler zusehen, wie er seinen Riesen-Eimer fuellt. Er wirft seine Angel mit drei Haken ins Wasser, nimmt nach einer Minute die drei Fischlein vom Haken und wirft die Angel wieder aus. Ein zweiter Angler hat sich fuer den Fang einer anderen Fischart entschieden und keinerlei Glueck. Dafuer gibt er eine herrliche Silhouette im Sonnenuntergang ab.

Unser erstes selbstgegrilltes Rinder-Steak ist eine sehr zaehe Angelegenheit, eine Dusche haben wir wieder nicht gefunden und es ist ziemlich eisekalt. Aber der Rotwein schmeckt und das in einer idyllischen Umgebung. Was will man mehr.

>Photos des 6.Tages

7. Tag - Donnerstag 09.10.2008      Denmark  - Albany - Torndirrup Nationalpark 137 km

Der Morgen ist wieder herrlich klar und ein Blue Wren sitzt neben unserem Van, als ob er darauf wartet, fotografiert zu werden. Seit wir Bjoerns Kocher in unserem Van deponiert haben, ist morgens die erste Amtshandlung Kaffeekochen. Austrinken koennen wir unseren Kaffee nicht, ein Unwetter zieht heran und es ist Eile geboten, um uns vor Sturm und Regen in Sicherheit zu bringen.

Wir erinnern uns an unser gestriges nicht erreichetes Tagesziel: Endlich Duschen!!! Auf einem offiziellen Caravanplatz am Ocean Beach duerfen wir fuer 5 AU$ die Duschkabinen mit heissem Wasser nutzen. Fuer Bjoern reine Geldverschwendung, er nutzt schon seit 11 Monaten die Kaltwasserduschen an den Straenden. Ich aber nicht, zumindest bei diesen Temperaturen nicht. Antje ist der gleichen Meinung und so laesst sich unser Minimalist doch noch zu diesem Luxus ueberreden.

Cable Beach - Torndirrup Nationalpark - AlbanyWir fahren weiter nach ALBANY und informieren uns erstmal im Info-Point, stocken unsere Vorraete im Supermarkt auf und siehe da, das Wetter wird wieder schoen. Weiter geht es zum Cable Beach im Torndirrup Nationalpark, wir klettern ueber die nicht ganz ungefaehrlichen Felsen und geniessen den herrlichen Ausblick uebersThe Gap - 45 Mill years ago Australia and Antactica were separated here Meer.

The Gap ist ein 30 m tiefer Felseinschnitt in den Klippen. Hier brachen vor 45 Millionen Jahren die Antarktische und die Australische Platte auseinander. Beim Hinunterschauen bekommt man ein komisches Gefuehl, nicht nur der Tiefe wegen, sondern auch aus dem Bewusstsein heraus, was die Natur zu leisten vermag. The Natural Brigde - die Naturstein-bruecke aus Granit ist ein weiterer Beweis dafuer.

The Blowhole ist ein enger Austritt ueber einer Meereshoehle. Je nachdem wie stuermisch die See ist, wird in gewissen Abstaenden eine Welle mit so einem Druck in die Hoehle gepresst, dass sie mit einem ohrenbetaeubendem Geraeusch wie eine Fontaene aus dem Loch bzw. der Spalte austritt. Wir sitzen also auf dem Felsen in sicherem Abstand zu diesem Loch. Es dauert eine Weile, bis sich eine Welle entsprechend hochgeschaukelt hat. Als es dann soweit ist, kommt bei dem heutigen Seegang nur Spruehregen heraus, aber das Geraeusch ist so gewaltig und furchteinfloessend - einfach unvergesslich. Ich hoffe, das ist bei den Kindern, die dort vor Angst zu weinen anfingen, nicht so.

Firewood BanksiaDie Vegetation wechselt und in dieser Gegend findet man vorallem Banksia-Straeucher, deren kerzenfoermige Blueten wie Flaschen-Putzer aussehen. 

Nach einer Irrfahrt zum Quarantine Hill, wo wir den Sonnenuntergang beobachten wollten, aber lediglich auf abgezaeuntes Privatgelaende stossen, finden wir ein tolles Schlafplaetzchen am Misery Beach.                                                 >Photos des 7.Tages

8. Tag - Freitag 10.10.2008      Albany - Quaalup - Bremer Bay 197 km

Heute muessen wir mal bisschen vorwaerts kommen, stehen um sieben auf und fahren knappe 200 km zum Bremer Bay, der an den Fitzgerald River Nationalpark angrenzt. Auf der Strasse dorthin begegnen wir immer wieder Road-Trains (LKWs mit mehr als drei Anhaengern). Einer ueberholt uns sogar, was bei Bjoerns kontinuierlicher Reisegeschwindigekeit von 70 km/h ja auch nicht schwer ist. Ich habe mittlerweile grossen Gefallen am Autofahren gefunden, wahrscheinlich weil ich es in China nicht darf. Bei den endlosen Strassen, auf denen einem kein Mensch begegnet, ist selbst Linksfahren keine wirkliche Herausforderung.

Bremer Bay fasziniert durch seine endlosen breiten Digging - not succesfulStrandabschnitte. Der weisse feine Sand und das azurblaue klare Wasser laden zum Baden ein. Sollen wir es endlich mal wagen? Auch wenn erst Fruehling ist, koennen wir doch nicht von Australiens Kueste zurueck kommen ohne einmal Schwimmen gewesen zu sein. Der riesige Strand ist von Autospuren ueberzogen und warum hunderte Meter laufen. Der Sand ist fest - meinen wir - also wagen wir es mit unseren Zweirad-Antrieb-Autos. Bjoern mit seinem Van voraus, wir mit der Geisha hinterher. Leider halte ich nicht genuegend Abstand, so dass es auch fuer die Geisha schon zu spaet ist, als Bjoern stecken bleibt und ich auch anhalten muss. Schieben hilft nicht. Na prima! Bjoern baut sein Bett auseinander und wir versuchen die Holzbretter unterzulegen. Alles vergeblich. Die Geisha graebt sich immer tiefer in den Sand.

Aber, wenn Engel reisen, haben sie auch Schutzengel. Und die kamen mit zwei Allradantrieb-Autos und Abschleppseilen, um uns rauszuziehen. Wir waren mehr als erleichtert ueber die grosszuegige Hilfe der Einheimischen. War doch der Leichtsinn unsere eigene Schuld, ein Schild hatte vor dem Befahren des Strandes ohne Allradantrieb gewarnt.

So, jetzt oder nie! Wir wollten schwimmen gehen. Einmal ueberwunden ist es herrlich im Wasser und hinterher fuehlen wir uns wie Helden. Nach all den Anstrengungen gibt es Kaenguru-Steak und Spiegeleier. Wir unternehmen noch eine zweistuendige Strandwanderung, finden seltene Muscheln und lassen den Abend bei Rotwein auf einem Felsen am Meer ausklingen.                                                                                        >Photos des 8.Tages

9. Tag - Samstag 11.10.2008      Fitzgerald River Nationalpark - Ravensthorpe - Hyden - 437 km Wir stehen schon kurz nach 6 auf und fahren nach dem tollen Fruehstueck, was es jeden Morgen in einer anderen traumhaften Umgebung gibt, zum Point Ann im Fitzgerald River Nationalpark. Es sind ueber 80 km, denn die kuerzeste Strecke ist nur fuer 4WD-Vehicles (Allrad) und wir haben ja gestern was gelernt. 

dirt road - Fitzgerald River NationalparkAm Eingang zum Fitzgerald River Nationalpark hinterlegen wir in einem Umschlag das Eintrittsgeld von 10 AU$ je Auto. Die Strassen sind unbefestigt und in dem flachen Gelaende kann man von weitem an den Staubwolken erkennen, wenn ein Auto entgegenkommt.

Hier waechst die Royal Hakea, eine faszinierende Pflanze, die wie ein gluehender in die Hoehe geschossener Salat aussieht. Die staendig wechselnde Pflanzenwelt beeindruckt mich am meisten, obwohl sie hier in der Gegend eher karg wirkt.

Whale-Mama and her BabyAm Point Ann haben wir richtig Glueck. Schon auf dem Weg dorthin kann Bjoern erkennen, dass sich ein Wal in der Bucht tummelt. Am Ausguck angekommen sehen wir, dass es eine Wal-Mama mit ihrem Kalb ist. Waehrend sie wie ein U-Boot sich fast bewegungslos treiben laesst, vollfuehrt das Kleine immer wieder Kunststuecke um sie herum. Ein Vergleich mit der Anzeigetafel verraet, dass es sich um den Northern Right Whales handelt, der bis 10 m lang ist.

Nachdem wir auf der Staubstrasse zurueck zum Highway kommen, muss Bjoern feststellen, dass der "Wohnbereich" seines Vans total versaut ist. Alles ist mit rotem Staub ueberzogen, was ihn ziemlich aergerlich stimmt. In der Geisha scheint kein Leck zu sein und der Schaden kann mit dem Handfeger beseitigt werden.

Red Gum (Eucalyptus)In Ravensthorpe machen wir lediglich Kaffeepause und in Lake King sind wir maechtig enttaeuscht von der verduerrten Landschaft und dem total ausgetrockneten See, der dem Ort seinen Namen gab. Wir wenden und ich fahre auf der rechten Seite der Strasse weiter, bis Antje mich darauf aufmerksam macht. Ausser einem rot bluehendem Eukalyptusbaum (red gum) auf einem Parkplatz, von dem ich einen Zweig mitnehme, ist die Gegend eher trist, woran auch ein kuerzliches Buschfeuer Schuld sein koennte.

Also gleich weiter nach Hyden, wo wir am Abend ankommen. Die Suche nach einem Schlafplaetzchen gestaltet sich schwierig. Durch den Wave Rock ist die Gegend ein Touristenmagnet und leider nicht ganz so einsam. Nicht ganz so idyllisch wie sonst, lassen wir bei Spaghetti, Rotwein und Mau Mau den Abend ausklingen.  

>Photos des 9.Tages

10. Tag - Sonntag 12.10.2008      Hyden - Fremantle 348 km

Der Wave-Rock in HYDEN ist eine 15 m hohe Felsformation aus buntem Granitgestein und sieht mit 110 m Breite aus wie eine gigantische Welle. Wir machen ein paar Spass-Fotos, spazieren oben auf dem Felsplateau entlang und schauen uns noch den Felsen des gaehnenden Nilpferdes "Hippo-Yawn" an. Das groesste Highlight dieser Gegend hat man eigentlich nach einer Stunde abgehakt und so beschliessen wir noch dem Wildlife-Park einen Besuch abzustatten.

Koala - Wildlife-Park HydenKoalas waren uns in freier Wildbahn bisher nicht begegnet und so koennen wir wenigstens hier ein paar dieser faulen niedlichen Tierchen bestaunen. Die weissen Kaengurus, die irgendwie aussehen als waere da Inzucht im Spiel, liegen faul in der Sonne und der Wombat hat in seinem Kaefig alle Viere von sich gestreckt und schlaeft ebenfalls. Diese Zoo-Atmosphaere ist nicht wirklich mein Ding, aber das Wetter ist herrlich und interessant sind die vielen Tier- und Vogelarten allemal - trotz der Zaeune und Gitter.

Am fruehen Nachmittag brechen wir auf in Richtung Perth ueber Corrigin - Brookton. Unterwegs biegen wir zu einem Dorf-Friedhof ab, da mich das immer wahnsinnig interessiert. Die vorbeiziehende Landschaft mit endlosen Wiesen und Eucalyptusbaeumen laesst die Fahrt nach Perth nicht wirklich lang erscheinen. Gegen 20.00 Uhr kommen wir in Fremantle an, essen unsere 5-Minuten-Terrinen und setzen uns danach noch ein bisschen ans Meer.                                                                                                                                >Photos des 10.Tages

11. Tag - Montag 13.10.2008      Fremantle - Perth - 42 km 

Town Hall Fremantle 1887Wir schlafen heute bis nach 8 Uhr. Baulaerm und eine unertraegliche Hitze im Auto wecken uns. Es ist herrliches Sommerwetter und wir wollen uns die Hafenstadt Fremantle anschauen. Wir haben etwas ausserhalb auf einem Parkplatz am Strand genaechtigt, daneben eine laermende Grossbaustelle auf der Hotels und Wohnungen mit Meerblick entstehen. Fremantle ist ein wohlhabendes Ferien- und Yachtstaedtchen mit 26.000 EW, von Siedlern 1829 gegruendet und 1929 zur Stadt erklaert. Ich glaube in China waere Fremantle ein winziges Dorf. Jedenfalls ist es mit der Einsamkeit der vergangenen Tage erstmal vorbei. 

Wir schlendern die Uferpromenade entlang Richtung Stadtzentrum. Das Wetter ist traumhaft und unsere Sommerklamotten kommen endlich mal zum Einsatz. Am Roundhouse begegnet uns eine Gruppe Studenten, die mit uns beten wollen. Bevor ich wieder schnalle, worum es geht, faengt einer nach dem anderen an, vor sich hin zu brabbeln. Als ich so nebenbei ein Foto von der High Street mache, ermahnt mich Bjoern, wie unhoeflich ich bin. Ich denke nur trotzig, dass ich sowieso nicht beten will. Aber eigentlich hatte ich gar nicht mitbekommen, was sie von uns wollen und er hatte vollkommen recht.

Antje in front of Aborigini-Gift-Shop FremantleWir haben Hunger und lassen das Roundhouse ohne Besichtigung hinter uns. In dieser raucherfeindlichen Stadt darf man nicht mal draussen in den Strassencafes rauchen. Auf der Fussgaengerzone koennen Antje und ich wieder ihrer Souvenier-Sammlerleidenschaft froehnen. Der beruehmte Fremantle-Market hat montags leider nicht geoeffnet und so statten wir noch dem Roundhouse, was frueher auch als Gefaengnis fungierte doch noch einen Besuch ab. In Australien scheinen alle Museen und Postaemter zwischen 16.00 und 17.00 Uhr zu schliessen. Nach einer kostenlosen Stadtrundfahrt sind wir der Meinung nicht alles, aber das wichtigste gesehen zu haben. Dass Bon Scott von AC/DC auf dem Friedhof von Fremantle begraben liegt, erfahre ich erst hinterher. Wo ich doch so gern auf Friedhoefe gehe.

Perth by night: View from Kings ParkIn Perth angekommen gehen wir Einkaufen: Kaenguru-Steak und Kartoffelsalat, was sonst! Ich bin gefahren und maechtig stolz auf mich, mittlerweile die Geisha auch durch die Strassen einer australischen Grossstadt zu manoevrieren.

Mit unseren Vorraeten machen wir uns in der Abenddaemmerung im Kings Park auf die Suche nach einem nicht ganz so verkeimten oeffentlichen Elektogrill, die hier ueberall von der Stadt bereitgestellt werden. Wir werden fuendig und nach einer Grundreinigung brutzeln auch schon unsere Kaenguru-Steaks. Danach geniessen wir noch den tollen Blick auf das naechtliche Perth und fahren anschliessend an unseren bereits bekannten Schlafplatz am Scarborough-Strand.

>Photos des 11.Tages

12. Tag - Dienstag 14.10.2008      Perth : aqwa und Botanischer Garten  

Heute heisst es Abschiednehmen von der Geisha, die uns richtig ans Herz gewachsen ist. Wir haben nicht wirklich Lust auf unser gebuchtes Hotel, nur die Final Cleaning of our Van GEISHAAussicht auf eine heisse Dusche laesst doch etwas Vorfreude aufkommen.

Nach der Endreinigung geben wir vormittags die Geisha bei Wicked-Camper ab, beschweren uns nochmals ueber die fehlenden Ausstattungsgegenstaende und erfahren, dass es natuerlich keinen Rabatt gibt - aber wenigstens einen Gutschein bekommen wir im nachhinein.

Bjoern faehrt uns in unser Hotel Billabong, wo wir zwei Naechte gebucht haben. Wir bekommen ein Fuenf-Bettzimmer - natuerlich ohne weitere Mitbewohner. Dreissig Grad sollen werden, verraet die Anzeigetafel im Hotel.aqwa Perth: Touch a starfish

Mit Bjoern fahren wir ins aqwa noerdlich von Perth. Ein Aquarium, wo die Meerestiere der gesamten Westkueste Australiens zu bewundern sind. Es gibt sogar einen Streichelzoo und es ist ein komisches Gefuehl einen Seestern mal nicht als getrocknete Variante zu beruehren.

Eucalyptur macrocarpaAm Nachmittag gehen wir in den Botanischen Garten im Kings Park, der ca. 2000 westaustralische Pflanzenarten nach Regionen angeordnet, beherbergt. Die Sonne steht schon ziemlich tief und ich bin deshalb mit meinen Schatten-Fotos nicht zufrieden, aber auch so hatte ich mir da irgendwie eine groessere Bluetenpracht vorgestellt. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf den SWAN-RIVER, der sich an der Skyline von Perth zu einem See verbreitert. Leider haben wir keinen der beruehmten schwarzen Schwaene gesehen, der das Wappentier Westaustraliens ist.

Da wir einmal im Kings Park sind, nutzen wir doch noch mal die oeffentliche Grillstelle zum Kaengurusteak grillen, was uns immer noch nicht zum Halse raushaengt. Wer weiss, wann man wieder mal Gelegenheit hat, Kaenguru zu essen. Angekommen im Hotel Billabong raetseln wir kurz, ob Bjoern nicht einfach eines der drei freien Betten in unserem Zimmer nutzt. Fuer ihn ist nach 11 Monaten des Vagabundenlebens auf Raedern die Verlockung schon einen Gedanken wert. Aber das trauen wir uns dann doch nicht.                                                                    >Photos des 12.Tages

13. Tag - Mittwoch 15.10.2008      Yanchep-Nationalpark - Lancelin  

Kangaroo-Mama with her Baby Yanchep-NPNach unserem Self-Service-Fruehstueck im Billabong fahren wir mit Bjoern zum Yanchep-Nationalpark ca. 40 km noerdlich von Perth. Der Park ist bekannt fuer seine Koalas, die in Westaustralien nicht gerade typisch sind. Wir kommen zur rechten Zeit und erfahren einiges ueber diese possierlichen Tiere. Sie fressen lediglich 19 der 700 existierenden Eukalyptus-Arten, brauchen kein Wasser und der Name "KOALA" stammt von den Aboriginies und bedeutet soviel wie "ohne zu trinken". Die meisten der acht Koalas, die wir in den Baeumen entdecken, schlafen. Nur das Koala-Baby klettert und ist putzmunter.

Als wir zum Parkplatz kommen, treffen wir auf eine Kaenguru-Familie im Wald. Wir bemerken nicht gleich, dass die Kaenguru-Frau ein Baby im Beutel traegt. Wir fahren noch zu den Golfplaetzen, wo ja -schenkt man den Postkarten Glauben- die Kaengurus Golfspielen lernen. Und tatsaechlich koennen wir wieder eine Kaenguru-Familie beobachten, allerdings nicht bei Golfspielen :-) 

sand dune LancelinEs geht weiter nordwaerts nach Lancelin ca. 130 km von Perth entfernt. Hier gibt es endlose Sandduenen und es kommen Busse mit Touristen, die mit dem Sandbord die Duenen runterrodeln. Wir haben tierischen Spass die Duenen herunter zu rennen bevor ein Gewitter aufzieht.

Auf dem Heimweg sehen wir noch wilde Emus auf einem Feld, zum Fotografieren war es aber schon zu Dunkel. Wieder in Perth angekommen wollen wir essen gehen und merken, dass das Billabong im Asien-Viertel von Perth liegt. Es gibt nur asiatische Restaurants. Bjoern sagt, wir sollen unseren Rotwein mitnehmen, das machen alle so. Ich habe es nicht geglaubt und dachte daran, wie ein deutschter Gastwirt reagieren wuerde, wenn ich meine eigenen Getraenke mitbringe. Tatsaechlich steht an der Eingangstuer des Vietnamesen: B.Y.O. (Bring your own)! Die Ausschankerlaubnis fuer alkoholische Getraenke scheint in Australien fuer viele Restaurants in keinem Verhaeltnis zur Umsatzeinbusse zu stehen.                                             >Photos des 13.Tages

14. Tag - Donnerstag 16.10.2008      City-Centre Perth 

Wir checken aus dem Hotel aus und packen unsere Koffer in Bjoern's Van. Heute wollen wir uns das Zentrum von Perth anschauen. Perth ist die abgeschiedenste Grossstadt der Erde, denn die naechste Grossstadt Adelaide liegt ueber 2.800 km entfernt. Mit ihren 1,4 Mill. Einwohnern ist sie gerade mal so gross wie unser Stadtteil Panyu in Guangzhou.

London CourtDer erste Weg fuehrt uns an einem China-Laden vorbei ..... da fuehlt man sich doch fast wie zu Hause. Im Kakulas, das ist ein Gewuerz- und Trockenfruechte-Laden, der seit 1929 besteht, duftet es herrlich. Der uralte Mann hinter der Kasse riecht an den Beutelchen und weiss sofort, was drin ist und wieviel es kostet. Ich bin beeindruckt.

Mit Nuessen und Trockenfruechten in der Hand geht es weiter zur Hay Street, der Shopping-Meile von Perth. Der London-Court, eine 1936 im angelsaechsischen Fachwerkstil erbaute Einkaufsstrasse verbindet die Hay-Street mit dem Boulevard der St. George's Terrace und gefaellt mir besonders. In den Souvenier-Shops gehen wir auf Jagd nach all dem unnuetzen Zeug, was man sich und seinen Lieben so aus dem Urlaub mitbringt.

Nach einer Stadtrundfahrt schlendern wir noch zum Swan Bells Tower am Barrack Square. Leider ist es schon zu spaet, und der Tower ist geschlossen. Heute ist unser letzter Abend und wir wollen mal wuerdig essen gehen - nicht so wie gestern, als wir mit unserem mitgebrachten Wein beim Vietnamesen gelandet sind. Im Seafood-Restaurants Fishy-Affairs lassen wir unseren Australien-Urlaub bei einem tollen Essen und einem Glas (vom Kellner servierten) Wein ausklingen.

>Photos des 14.Tages

17.-20.10.2008      Es geht heim :   Perth-Sydney-Hongkong-Guangzhou-Frankfurt

Stopover HongkongWir haben zwei Stunden in Bjoerns Van gedusselt, und drei Uhr morgens faehrt uns Bjoern auf den Flughafen, wo wir in aller Herrgottsfruehe mit dem ersten Flieger nach Sydney fliegen. Antje faellt der Abschied von Bjoern schon ein bisschen schwer, wer weiss, wann sie ihn das naechste mal wieder sieht. Irgendwann am spaeten Abend kommen wir in Hongkong an und die chinesische laute Welt hat uns wieder. Nach einer Nacht im Hotel koennen wir am naechsten Morgen noch ein bisschen durch das Hongkonger Gewusel bummeln, um dann mit der Faehre nach Mainland China zu fahren. Einen Tag verbringt Antje noch in Guangzhou und fliegt 5 Minuten, bevor ihr 30-Tage-Visa ablaeuft, zurueck nach Deutschland.

Es war ein phantastisch erholsamer, erlebnisreicher Urlaub mit vielen Eindruecken aus einer anderen Welt. Vorallem, wenn man in einer chinesischen Grossstadt wohnt, ist wahrscheinlich der Gegensatz zu diesem ruhigen, naturreichen, menschenleeren Fleckchen Erde besonders krass.                                       >Photos Ankunft HKG

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Ausflugstipps für Australien:  

 

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