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             02. Mai 2008: Yangshuo - Guilin

Nach einem Western-Fruehstueck wollen wir heute eine Bambusflossfahrt auf dem Yulong-Fluss machen. Leider koennen wir uns nicht einigen, ob wir mit dem Fahrrad oder dem Auto dorthin fahren wollen. Mulan -unsere Reisefuehrerin- ist fuer das Auto, da ein paar Tropfen Regen fallen. Ich glaube eher, sie hatte keine Lust zu einen zweiten Tag Anstrengung. Wir fahren mit dem Auto und schon hoert es auf zu regnen. Aber wenigstens machen wir einen schoenen Spaziergang zur Flossanlegestelle.

bamboo rafting on Yulong-River Yangshuo (Marylin and Michael) Natuerlich sind wir an dem idyllischen Ort nicht allein. Viele Bambusflosse mit Touristen verkehren auf dem Yulong-Fluss. Auf dem Weg zur Anlegestelle konnte man Wasserspritzen kaufen. Vorallem die Chinesen spritzen sich nun gegenseitig nass und machen richtig Gaudi. Aber selbst das kann die ungewohnte Ruhe in der herrlich gruenen Umgebung nicht stoeren. Die Landschaft, die klare Luft und die Ruhe moechte man am liebsten aufsaugen und mit nach Hause in die Grossstadt nehmen.Yulong river bamboo rafting

 

 

Dann wird es richtig spannend. Es kommt ein Wehr, was es aufwaerts zu ueberwinden gilt. Links und rechts des Wehres gibt es trockene Steinflecken und man muss aussteigen. Dann wird das Floss hinauf gezerrt und man darf wieder einsteigen. Flussabwaerts darf man sitzen bleiben und mit Schwung geht es abwaerts.

Shangri-La

Am Nachmittag fahren wir zurueck Richtung Guilin und besuchen auf dem Weg den Shangri-La-Park. Shangri-La ist der Inbegriff fuer das Paradies auf Erden, ein Ort des Friedens und der Harmonie, klarer Luft, dichten Waeldern, schneebedeckten Bergen, alpinen Seen und sattem Grasland. So beschrieb es James Hilton 1933 in seinem Weltbestseller "Lost Horizon". Erst Ende 2001 wurde dem Ort Zhongdian (Provinz Yunnan) - fuenf Autostunden noerdlich von der Stadt Lijiang (丽江市) entfernt - der Name Shangri La verliehen, nachdem Experten und Wissenschaftler herausgefunden hatten, dass dieser Ort am suedoestlichsten Auslaeufer des Himalaja tatsaechlich der Ort ist, den Hilton beschreibt.

Shangri-La Das Shangri-La was wir besuchen, wird wohl so genannt, weil es mit seiner Landschaft, den Wasserlaeufen und Hoehlen, Bruecken und Pfirsischbaeumen dem Paradies auf Erden recht nah kommt.

Wir machen als erstes eine Bootstour in einem so laut knatternden Dieselmotorboot, das man sein eigenes Wort nicht versteht. Und ich muss sagen, diesmal hat dieses ohrenbetaeubende Geraeusch die gesamte Idylle zunichte gemacht. Mulan meint, dass ausserhalb der Saison keine motorisierten Boote eingesetzt wuerden, sondern Ruderboote. Keine Ahnung ob das wirklich so ist, vor anderthalb Jahren jedenfalls sind wir hier auch motorisiert durchgefahren, aber in einem wesentlich leiseren Boot. Die Miao-, Zhuang-, Yao- und Dong-Minderheiten fuehren ihre Braeuche und Handarbeiten vor und schon verlassen wir das Paradies Richtung Guilin.

Am Abend in Guilin gab es zwei Attraktionen:

Guilin: Moon- and Sun-Pagode

bamboo rats are waiting for food preparation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mond- und Sonnenpagode bei Nacht und die Ratten vor einem Restaurant, die auf ihre Zubereitung warteten. Ich habe bisher zwar "fast" alles an chinesischem Essen ausprobieren wollen, aber der Anblick dieser fetten Bambus-Ratten ekelt mich nachhaltig. Ein bisschen sehen sie aus wie Meerschweine und sie sind richtig teuer, wie wir noch spaeter erfahren werden.

Da der gestrige Abend im schoenen Yangshuo doch von einem kleinen Bierrausch gepraegt war, gehen wir heute bei Zeiten ins Hotel - denn morgen geht es auf die Reisterrassen.

03. Mai: Reisterrassen von Longji

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