Home
Guangzhou
China ist anders
Wissenswertes
Ausfluege/Events
Photoalbum
Weisheiten
China-Links
Gaestebuch

>> Sitemap
>> Ueber uns
>> Kontakt

 

Antje zu Besuch in China

 29. Sept. - 13. Okt. 2007

Ende September war es endlich soweit und Antje -meine Schwester- besuchte uns in Guangzhou. Die Feiertagswoche zum Nationalfeiertag stand bevor und so war mit noch ein paar mehr Menschen als sonst auf den Strassen zu rechnen. Nach dem ersten Einkauf

Erster Staebchentest

Der Samstagabend war lediglich einem ersten Staebchentest im Restaurant vorbehalten, den sie mit Bravour meisterte. Am Sonntag dann die Anmeldeprozedur und ein Besuch des Frischmarktes mit all seinen lebenden und toten Tieren und des Clifford-Supermarktes fuehrte dazu, dass wir schon am ersten Tag bepackt wie die Tuerken heim kamen.

 Fleischtheke  EntenAn der Uferpromenade des Pearlriver

Der Besuch des Watch-Marktes am Montag war eigentlich erst fuer spaeter geplant. Aber eine Uhr mit zwei Zifferblaettern war es wert, gleich am Feiertag in die chinesische laute Alltagswelt einzutauchen und uns durch die Menschenmassen zu schieben. Danach flanierten wir noch an der Uferpromenade des Pearlriver entlang und besuchten ein Seafood-Restaurant, aber vorerst nur zum "Gucken".

 

Schildkroeten warten aufs VerspreistwerdenWasserkakalaken

Wuermergewimmel

 

 

 

 

 

 

 

Tagesausflug nach Shenzhen

Im Splendid China kann man die historischen Baudenkmale Chinas in Miniaturform bewundern. So z.B. den buddhistischen Tempel von Lhasa, die Terracotta-Armee aus Xian, den Kaiserpalast aus Peking und die Grosse Mauer.

Baudenkmale Chinas in Miniaturform

Im koreanischen Teehaus bezahlten wir einen suendhaft teuren Preis fuer einen Tee und der Schupfnudelmacher musste ganz schoen Balance halten, damit der Teigklumpen auf seinem Kopf nicht ins Wasser platscht.

Splendid China Shenzhen

Die Umziehprozedur fuer ein Foto in historischen Gewaendern sorgte fuer Aufsehen an der Eingangstuer.

Fuer ein Foto in historischem Gewand

Da wir in Shenzhen ziemlich viel gelaufen waren, entschieden wir uns den naechsten Tag fuer einen Relax-Nachmittag mit Fussmassage und leckerem Hotpotessen zu Hause.

Nun stand ein Einkaufstag am Haizhu-Square einschliesslich Spittel-, Guertel-, Unterwaesche und Schuhmarkt an. Hier muss man einfach irgendwann sagen "Schluss jetzt", da es unzaehlige Geschaefte gibt und man keine Lust mehr hat.

 

Erzgebirge gruesst China

 

Steak und Rotwein - wie daheimSo ein Shopping-Tag kann ganz schoen anstrengend sein. Am Abend goennten wir uns ein Steak im Sleeping Wood und einen Rotwein. Unheimlich lustig fanden wir den Eingangsbereich, der neben der chinesischen Staatsflagge und chinesischen Schriftzeichen mit zwei erzgebirgischen Nussknackern dekoriert war.

 

 

Dem Treiben im Peoplespark koennte man stundenlang zuschauen. Die Leute tanzen, singen, spielen Mahjong, Karten oder Federkickball, meditieren oder sitzen einfach nur da, schwatzen oder schauen zu.

Tanzkurs im Peoplespark   Peoplespark

 

 

 

Klappt doch langsam mit den chinesischen Posen !

 

Der Bejing-Road statteten wir nur einen kurzen Besuch ab, da dort auch wieder Menschenmassen unterwegs waren.

Historisches Strassenpflaster unter Glas-BeijingroadBeijingroad in der Nationalfeiertagswoche

Hier konnte Antje mal eine Schnell-Scheisser-Hose live sehen.

Goddess of Mercy

Der Lotus-Mountain-Park ist immer einen Besuch wert, zumal die Lotussaison noch nicht ganz vorbei war. Wir besichtigten den Buddhistischen Tempel und hatten einen schoenen Blick zur Muendung des Pearlriver.  Begehbarer Lotusteich

 

 

Der begehbare Lotusteich ist 2m tief und man muss aufpassen, wo man hintritt.

 

 

Der Baomopark in Panyu durfte nicht auf der Liste der Sehenswuerdigkeiten fehlen. Das Mittagessen ueberraschte Antje dann doch etwas. Der Huehnerfuss in der Suppe sah nicht so appetitlich aus, ausserdem gab es das Bier aus Tassen.

Huehnerfuss in der Suppe - Baomopark

   

 

 

 

 

 

 

im Nagelstudio

 

 

 

Danach ging es zur Nagelmanikuere und Fusspflege - man goennt sich ja sonst nichts.

 

 

 

Ausflug nach Hongkong und Macau

Wir fuhren mit dem Bus zum Nansha-Port und von dort aus mit der High-Speed-Faehre nach Hongkong. Leider war es total nebelig an dem Tag und es nieselte immer wieder.

Avenue of Stars - Hongkong Kowloon

Wir begannen mit einem Spaziergang auf der Avenue of Stars auf der Festlandseite und mussten sehr schnell feststellen, dass Hongkong im Gegensatz zu China ein raucherfeindliches Gebiet ist und bis zu 5000 HK$ Strafe drohen. Rauchverbot in Hongkong

 

 

 

 

 

Mit der Star-Ferry setzten wir nach Hongkong-Island ueber, um unser Hotel zu suchen. Unseren Plan auf den Victoria-Peak zu gehen, verwirklichten wir trotz Nebels.

Peak-Tram faehrt auf den Victoria-Peak

Mit der Peak-Tram -dem aeltesten Verkehrsmittel Hongkongs ging es bergauf. Wir warteten noch die Dunkelheit ab und konnten so Hongkong im Lichtermeer erleben. Danach zu Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, was sich auf dem Peak befindet. Die Figuren sind nicht ganz so authentisch wie die in London, aber dafuer ist die Auswahl eine andere. Neben Mao Zedong und Deng Xiaoping sind hier auch Saddam Hussein und Adolf Hitler verewigt worden.Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett auf dem Peak in Hongkong

 

 

 

 

Am Abend war es nicht so einfach ein Restaurant zu finden. Nicht dass es nicht genuegend Auswahl gaebe, nur ueberall ist Rauchverbot. Wir entschieden uns dann fuer einen Italiener, bei dem Antje vor die Tuer gehen musste zum Rauchen. Da das gesamte Restaurant zur Strasse hin offen war und wir den ersten Tisch hatten, bedeutete das lediglich: Einen Schritt neben den Tisch zu treten und man war in der Raucherzone.

Fahrt mit der Doppeldecker-Straßenbahn HongkongDoppelstoeckige Strassenbahn Hongkong

 

 

Ein unbedingtes Muss war eine Fahrt mit der doppelstoeckigen Strassenbahn und die Benutzung des Escalators - der laengsten Rolltreppe der Welt.

 

 

Vor der Skyline von Hongkong-IslandAm Morgen war dann herrlicher Sonnenschein und so konnten wir wenigstens noch ein ordentliches Erinnerungsfoto schiessen, bevor es mit der Faehre nach Macau ging. Antje hatte sich in den Kopf gesetzt, wenn sie schon mal in der Gegend ist, auch noch der ehemaligen portugisischen Kolonie Chinas einen Kurzbesuch abzustatten. blick vom Macau-Tower aus 233 m

Also, wohin in Macau? Erstmal auf dem Macau-Tower sich einen Ueberblick verschaffen.

 

Dann vorbei am Spielcasino-Viertel zum Senado Square, wo die Kolonialgebaeude stehen und weiter zur Ruine von Sao Paulo und auf die Burg Monte Fort.

Wir fanden kein Taxi und fuhren so mit dem Bus zur Fussgaengergrenze Richtung Festlandchina. Dort waren wir schon ein bisschen geschockt, welche Menschenmassen das gleiche Ziel wie wir hatten. Aber die Beamten an den 26 Ausreise-Schaltern arbeiteten flink, dort gibt es ja visatechnisch nichts zu kontrollieren. Die Einreise dauerte dann etwas laenger und ich war hinterher erleichtert, Antje ohne Komplikationen wieder zurueck gebracht zu haben. Die Heimfahrt mit dem Bus von Zhuhai bis Guangzhou dauerte so seine Zeit und wir waren gegen Mitternacht ziemlich geschafft wieder daheim.

Beim Friseur

In der Clifford-FarmAlso den naechsten Tag erstmal etwas Entspannung beim Friseur mit einer herrlichen Kopf-Nacken-Fingermassage verschafft. Fuer 1 Euro zu haben inclusive Haarewaschen, Foenen. Danach der nahegelegenen Clifford-Farm einen Besuch abgestattet und mit dem Bus nach Panyu-City, dem Stadtteil in dem wir wohnen, ein bisschen Shoppen und lecker essen gehen.

Das Ende von Antjes Urlaub rueckte immer naeher und es gab noch so viel, was ich ihr noch zeigen wollte.

Amerikanisches Paar mit chin.Adoptivkind in Bronze auf ShamianDen vorletzten Tag nutzten wir fuer einen Spaziergang auf der Insel Shamian und eine naechtliche Schifffahrt auf dem Pearlriver. Auf der Insel Shamian findet man nicht nur auslaendische Paare mit einem chinesischen Adoptivkind in Bronze gegossen, sondern auch in Wirklichkeit. In den im Kolonialstil errichteten Gebaeuden findet man auch viele Geschaefte mit Baby-Bedarf und Souveniers und die Statuen zeugen von der Zeit als sich englische und franzoesische Handelsleute hier niederliessen.

Der Rueckweg fuehrte uns dann am Flussufer entlang, wo abends das Schiff entlang faehrt. Da gibt es nicht viel attraktives zu sehen, alles ist grau und runtergekommen. Aber wenn bei Dunkelheit alles beleuchtet ist, sieht es fantastisch aus. Jetzt weiss ich auch, warum die Schiffe erst abends fahren.

Schifffahrt auf dem Pearlriver

 

 

Es war eine schoene Zeit und ich konnte mal jemandem die Welt zeigen, in der wir jetzt leben. Ich hoffe, Antje kommt mal wieder.

Hier geht's zur Fotogalerie "Antje zu Besuch in China"

 

 

 

Zur Uebersicht 'Ausfluege und Events'

 

 

      Home            Kontakt        Gaestebuch