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Shenzhen 深圳市 - die junge Stadt

2007-04-14

Shenzhen liegt 120 km sued-oestlich von Guangzhou direkt an der Grenze zu Hongkong und war bis 1979 ein Fischerdorf mit 30.000 Einwohnern. Das war bevor Deng Xiaoping 1980 die Stadt zur Sonderwirtschaftszone erklaerte und den Westwind herein liess. Der einsetzende Bauboom lockte Millionen Chinesen in die aufstrebende Stadt, die der angrenzenden Kolonie Hongkong Konkurrenz machen sollte.

Heute leben in Shenzhen 12 Millionen Menschen, davon 3,5 Millionen mit Dauerwohnrecht. Das Durchschnitts-alter betraegt 30 Jahre, das Lohnniveau kommt fast an Shanghai heran und keine andere chinesische Stadt hat ein hoeheres Pro-Kopf-Einkommen als Shenzhen.

Waehrend es in ganz China einen Maennerueberschuss von 50 Millionen gibt, ist es in Shenzhen gerade umgekehrt. In der "Stadt der Konkubinen" gibt es mehr als doppelt so viele Frauen wie Maenner. Nicht verwunderlich, dass viele die Zweitfrauen reicher Hongkong-Chinesen sind. In Shenzhen werden uebrigens die meisten T-Shirts, Einwegrasierer und Plastikkugelschreiber der Welt hergestellt. Es gibt kaum Fahrraeder, denn die sind als Zeichen der Armut verboten, dafuer verfügt Shenzhen über den größten Anteil von Internet-Benutzern an der Gesamtbevölkerung.

Eiffelturm 1:15 im "Window of the world"

Nachdem wir ein nettes Hotel gegenueber dem Diwang Mansion, der mit 384 m das hoechste Gebaeude Shenzhens ist, gefunden hatten, ging es ins "Windows of the World". Das ist ein Park, in dem die Sehenswuerdigkeiten der Welt im Massstab 1:15 nachgebildet sind -sozusagen ein globales Klein-Erzgebirge Oederan (da werden jetzt nur die Freiberger verstehen, was ich meine). Nicht mehr geschafft haben wir die andere Seite des Parkes "Splendid China", wo China mit seinen Sehenswuerdigkeiten dargestellt ist. Sollte man also die Grosse Mauer, den Kaiserpalast oder die Terracotta-Armee nicht im Original bewundern koennen, dann wenigstens hier in Miniaturform.

Am Abend fanden wir einen Supermarkt, der ein tolles Angebot an westlichen Produkten fuehrte. So verzichteten wir auf unser geplantes Essen im Restaurant und gingen mit Rotwein, mehreren Kaesesorten, geraeuchertem Schinken, Salami, Gewuerzguerkchen, frischem Baguette und Trauben in unser Hotelzimmer um fuerstlich zu speisen. Eingang zur BilderstadtHunderte Mini-Laedchen mit Oelgemaelden

 

Am naechsten Tag fuhren wir in den Stadtteil Dafen, um die Bilderstadt zu besuchen. Hier kann man kopierte Oelgemaelde kaufen, die im Akkord gemalt werden. Die handgemalte Mona Lisa fuer 20 Euro.

mit dem Gemaelde von JasonMit einem Dutzend Malern kam Huang Jiang 1989 aus Hongkong, um sich hier niederzulassen. Mittlerweile gibt es auf 4 km² 300 Shops und 700 Werkstaetten. Viele haben sich spezialisiert und so konnte ich bei einem Portraitmaler nicht wiederstehen, meinen Enkel Jason in Oel verewigen zu lassen. Das Resultat kann sich sehen lassen.

 

In der Bilderstadt fanden wir dann auch eine "Gaststaette", wo wir einen Blindflug ueber die chinesische Speisekarte machten. Die kleinen fritierten Voegelchen, die man komplett mit Kopf und Knochen verspeist, waren eine Empfehlung des Kochs. War lecker.

kleines Restaurant in der Bilderstadtfritierte Voegelchenfritierte Voegelchen

Dongmen Circle- Shoppingmeile aus zehn Strassen

Richtig schoen shoppen konnte man im Einkaufszentrum Dongmen Circle, einer Fußgängerzone aus zehn Straßen nur mit Geschäften im Zentrum von Shenzhen. Im Vergleich zu Guangzhou ist das Angebot modischer und etwas teurer, aber im Vergleich zu Hongkong viel billiger.

In ganz Shenzhen spuert man das junge Flair der Stadt und es gibt noch viel zu entdecken. Wir werden wiederkommen.

                                           Hier geht es zur Fotogalerie Shenzhen

 

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